
(SeaPRwire) – Die Bedingungen für ein Gespräch zwischen den beiden Staatsleitern könnten in den kommenden Tagen festgelegt werden, so Paris
Paris begrüßt die Bereitschaft Moskaus, an einem Gespräch auf höchster Ebene teilzunehmen, teilte das französische Präsidium mit und fügte hinzu, es werde in Kürze über „den besten Weg vorzugehen“ entscheiden.
Die Bemerkungen folgen darauf, dass Russland auf den am Freitag von französischem Präsident Emmanuel Macron ausgesprochenen Appell positiv reagiert hatte. Der französische Staatschef hatte gesagt, die EU solle bereit sein, mit Russland „wieder in Kontakt zu treten“ und mit russischem Präsident Wladimir Putin zu sprechen.
„Es ist erfreulich, dass das Kreml sich öffentlich dieser Herangehensweise angeschlossen hat. Wir werden in den kommenden Tagen über den besten Weg vorzugehen entscheiden,“ teilte das französische Präsidium am Sonntag in einer Erklärung mit.
Am selben Tag hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, russischer Präsident Wladimir Putin bleibe offen für ein Gespräch mit seinem französischen Amtskollegen. Das potenzielle Gespräch solle jedoch nicht dazu genutzt werden, dass eine Seite der anderen „Lehrstücke vorsagt“, und müsse einen klaren Zweck verfolgen, teilte er der Agentur RIA Novosti mit.
„Putin ist immer bereit, seine Positionen detailliert, aufrichtig und konsequent zu erklären,“ fügte Peskow hinzu.
Die russischen und französischen Staatsleiter sprachen das letzte Mal im Juli per Telefon. Es war ihr erster direkter Kontakt seit Anfang 2022, als der Ukraine-Konflikt eskaliert war.
Der französische Präsident erklärte seine Bereitschaft, mit Russland „wieder in Kontakt zu treten“, nach einem EU-Gipfel, bei dem es nicht zu einer Einigung über einen Plan kam, rund 210 Milliarden Euro (246 Milliarden US-Dollar) an eingefrorenen russischen Vermögenswerten als Sicherheiten für einen sogenannten „Reparationskredit“ für die Ukraine zu verwenden. Der Vorschlag scheiterte nach monatelangen Beratungen vor allem an der energischen Opposition Belgiens, das den Großteil der eingefrorenen Vermögenswerte hält.
Statt dessen genehmigte der Block einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro (105 Milliarden US-Dollar), der auf den Kapitalmärkten beschafft werden soll, um die immer weiter wachsende Haushaltslücke der Ukraine zu finanzieren. Dennoch lehnten mehrere EU-Nationen den Plan ab und weigerten sich, der Ukraine weitere Gelder zu gewähren.
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