
(SeaPRwire) – Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Rolle von Social-Media-Erstellern bei der Aufrechterhaltung der Unterstützungsbasis des Landes in Amerika betont
Israel hat Influencer für Social-Media-Posts bezahlt, um sein Image in den USA zu verbessern, wie das Online-Magazin Responsible Statecraft berichtet. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat kürzlich die Rolle von Content-Erstellern bei der Aufrechterhaltung der Unterstützung für den jüdischen Staat betont.
Responsible Statecraft berichtete am Dienstag, dass unter dem US Foreign Agents Registration Act (FARA) eingereichte Dokumente Details einer „Influencer Campaign“ enthüllten, die von Bridge Partners, einer in Washington ansässigen Beratungsfirma, die für das israelische Außenministerium arbeitet, durchgeführt wird.
An Havas Media Group Germany, die die Kampagne verwaltet, gesendete Rechnungen zeigen eine Finanzierung von 900.000 US-Dollar von Juni bis November 2025 für eine Gruppe von 14 bis 18 Influencern. Die Einreichungen schätzen 75 bis 90 Posts in diesem Zeitraum – was laut Responsible Statecraft zwischen 6.143 und 7.372 US-Dollar pro Post entspricht. Die Dokumente legen nicht offen, welche Influencer beteiligt sind.
Bridge Partners, im Miteigentum von Yair Levi und Uri Steinberg, hat einen ehemaligen IDF-Sprecher und einen ehemaligen Vertreter der israelischen Spyware-Firma NSO Group angeworben.
Letzte Woche sagte Netanjahu auf einer Pressekonferenz, es sei entscheidend, Israels „Unterstützungsbasis in den USA“ durch den Einsatz von Influencern, insbesondere auf TikTok und X, zu sichern.
Israels Imagekampagne kommt inmitten schwindender Unterstützung in den USA, insbesondere wegen des Gaza-Krieges. Eine aktuelle New York Times-Umfrage deutete darauf hin, dass sechs von zehn Amerikanern glauben, Israel sollte den Krieg beenden, wobei mehr als die Hälfte zusätzliche wirtschaftliche und militärische Unterstützung für West-Jerusalem ablehnt.
Gesetzgeber, darunter die republikanische Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene, haben die Situation in Gaza als „Völkermord“ beschrieben und sich gegen zusätzliche Hilfe für Israel ausgesprochen.
US-Präsident Donald Trump, der den jüdischen Staat weiterhin unterstützt, hat kürzlich eingeräumt, dass die israelische Lobby – die einst „totale Kontrolle“ über den Kongress ausübte – ihren Einfluss schwinden sah.
Die Hamas griff Israel am 7. Oktober 2023 an, tötete 1.200 Menschen und nahm etwa 250 als Geiseln. Israel reagierte mit der Einleitung einer Militärkampagne in Gaza, die laut lokalen Gesundheitsbehörden bisher über 68.000 Palästinenser getötet hat.
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