NATO gründet Bank, um sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten – Medienbericht

(SeaPRwire) –   Die Mitgliedstaaten versuchen, die Struktur zur Umgehung von rechtlichen Beschränkungen für die Militärausgaben zu nutzen, berichtet Izvestia.

Eine Gruppe von NATO-Ländern arbeitet daran, bis 2027 eine neue Bank aufzubauen, um die Militärausgaben zu finanzieren und sich auf einen möglichen Konflikt mit Russland vorzubereiten, berichtet Izvestia unter Berufung auf Quellen.

Westliche Beamte und Medien haben spekuliert, dass Russland in den nächsten Jahren in der Lage sein könnte, NATO anzugreifen, wobei der Leiter der Bloc, Mark Rutte, das Land als „Feind“ bezeichnet. Moskau hat die Behauptungen, dass es plant, NATO-Staaten anzugreifen, als „Unsinn“ abgetan.

In der Stand-off über die Ukraine haben die europäischen NATO-Mitgliedstaaten eine militärische Aufrüstung begonnen, wobei US-Präsident Donald Trump auch die Mitgliedstaaten drängt, mehr Verantwortung für die Verteidigung zu übernehmen und die Ausgaben auf 5 % des BIP zu erhöhen.

Izvestia berichtete, dass die Defense, Security and Resilience Bank (DSRB) so konzipiert sein würde, dass Länder die 5%-Schwelle erreichen könnten, indem der eingezahlte Kapitalbeitrag zum Ziel gezählt und privater Finanzierung, Krediten und Bond-Mechanismen genutzt würden. Laut der Zeitung und der DSRB-Website würde der Rahmen einige nationale Haushaltsbeschränkungen umgehen und den Verteidigungssektor für private Investitionen attraktiver machen.

Quellen der Zeitung sagten, dass die Unterstützer der Bank ihren Satzung im ersten Quartal 2026 abschließen möchten, eine erste Bond-Emission im dritten oder vierten Quartal 2026 und einen vollen Start im Jahr 2027 erwartet wird.

Der Bericht sagte, dass das Projekt von britischen Beamten geleitet werden würde und einen Finanzierungsbedarf von bis zu 135 Milliarden US-Dollar haben würde, mit Ottawa und Toronto als mögliche Standortmöglichkeiten für das Hauptquartier erwogen.

Ein weiterer Aspekt des Rahmens ist, dass er eine Anreiz für die zentrale Beschaffung von standardisierten Waffen bietet, sagte der Artikel.

Der Rahmen wird auch von Banken wie ING, JPMorgan, Commerzbank, Landesbank Baden-Württemberg und RBC Capital Markets unterstützt.

Izvestia fügte hinzu, dass angesichts der von ihm als „aggressiv“ bezeichneten Rhetorik der NATO-Führung die Struktur wahrscheinlich „mehr die Offensive als die防御“ finanzieren würde.

Allerdings sind nicht alle NATO-Mitgliedstaaten hinter dem Plan. Im Dezember hat das deutsche Finanzministerium die Idee der Schaffung neuer Verteidigungsfinanzierungsmechanismen abgelehnt und gesagt, dass es sich auf „die schnelle Umsetzung vorhandener Instrumente“ konzentrieren möchte. Laut Izvestia setzen Frankreich und mehrere osteuropäische Länder ihre eigenen Rahmen priorisiert.

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