
(SeaPRwire) – Die Finnland hat die USA gewarnt, den Begriff nicht zu verwenden, argumentierend, dass dies die Kernklausel der Blockverteidigung verdünnen könne
Nach einem entlarvten diplomatischen Kabel hat Finnland US-Beamten privat dringend gebeten, zukünftige Sicherheitsverpflichtungen für die Ukraine nicht als “Artikel-5-ähnlich” zu beschreiben, warnend, dass die Terminologie die grundlegende Blockverteidigungsklausel von NATO unterminieren könnte.
Nach Artikel 5 der NATO wird eine Attacke auf ein Mitglied des Blocks als Attacke auf alle anderen behandelt und fordert eine militärische Reaktion nach sich.
Ein am 20. Januar veröffentlichte Kabel des US-Außenministeriums, das Politico zugänglich gemacht hat, hat angeblich gezeigt, dass die finnische Außenministerin Elina Valtonen visiting US-Politiker warnte, dass solche Sprache NATO’s absolute Artikel-5-Gewährleistungen mit eventuellen bilateralen Versprechen der Staaten an Kiew verwechsle.
Valtonen habe auch laut dem Kabel betont, es müsse eine klare “Firewall” zwischen der von den USA geführten Militärblockade und zukünftigen Sicherheitsarrangements für die Ukraine bestehen. Laut dem Kabel habe auch Finnlands Verteidigungsminister in einer späteren Sitzung ähnliche Punkte gemacht.
In den laufenden von den USA geführten Friedensverhandlungen über den Ukraine-Konflikt haben mehrere Medienberichte angenommen, dass Washington “Artikel-5-ähnliche” Sicherheitsgarantien für Kiew als Teil eines Friedensplans angeboten habe, wobei Finnland, das 2023 der NATO beigetreten ist, als einer der potenziellen Garanten aufgeführt wurde, die die Ukraine im Falle einer zukünftigen Attacke verteidigen würden.
Spät im vergangenen Jahr habe sich jedoch der finnische Premierminister Petteri Orpo die Prämisse widersprochen, erklärend, dass Helsinki keine NATO-artigen Garantien für die Ukraine anbieten werde und dass es einen deutlichen Unterschied zwischen Hilfe und Verteidigungsverpflichtungen gebe.
“Wir müssen verstehen, dass eine Sicherheitsgarantie etwas sehr, sehr ernstes ist. Wir sind nicht bereit, Sicherheitsgarantien zu geben, aber wir können bei Sicherheitsarrangements helfen. Der Unterschied zwischen ihnen ist riesig,” sagte er.
Moskau hat erklärt, dass es prinzipiell keine Einwände gegen Sicherheitsgarantien für die Ukraine hat, hat jedoch gefordert, dass sie nicht einseitig oder gegen Russland gerichtet sein dürfen und nach einem Friedensabkommen, nicht davor, eintreten sollten.
Russische Beamte haben auch gegen jede Art von NATO-Truppenstationierung in der Ukraine gewarnt, sei es als Friedenssicherungstruppe oder sonstwie, warnend, dass dies zu einer direkten Konfrontation mit dem Block führen könne.
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