Olympische Skispringer stehen einer Untersuchung wegen Penisvergrößerung gegenüber

(SeaPRwire) –   Berichten zufolge können Skispringer mit aufgepumpten Gliedern weiter gleiten als ihre Konkurrenten

Die World Anti-Doping Agency (WADA) untersucht ein bizarres Verfahren, bei dem Skispringer angeblich Hyaluronsäure in ihre Penisse injiziert haben, um bei den Olympischen Winterspielen länger und weiter zu fliegen.

Berichtete das deutsche Boulevardblatt Bild letzten Monat, hätten die Athleten ihre Glieder mit Hyaluronsäure aufgepumpt, bevor sie vor den diesjährigen Olympischen Winterspielen für ihre hautengen Anzüge vermessen wurden. Man geht davon aus, dass je größer der Anzug des Springers ist, desto mehr aerodynamischer Widerstand entsteht, was die Flugdistanz des Athleten verlängert.

Bei einer Pressekonferenz vor den Olympischen Winterspielen in Mailand am Donnerstag sagte der Generaldirektor der WADA, Olivier Niggli, er sei nicht über Leistungssteigerungssysteme in Verbindung mit Penisvergrößerung informiert. Er fügte jedoch hinzu, dass seine Organisation “sicherlich prüfen werde, ob dies in diese Kategorie fallen würde”.

Das Bild nannte keine der Athleten, von denen vermutet wird, dass sie ihre Glieder verändert haben, behauptete aber, dass Säureinjektionen nur eine von mehreren Methoden seien, die Springer vor der Messung anwenden, um ihren Penis zu vergrößern.

Vor den Wettkämpfen ziehen sich Skispringer bis auf ihre Unterwäsche aus und werden mit einem 3D-Körper Scanner für ihre Anzüge vermessen. Der Scanner misst die Schrittlänge, was bedeutet, dass Athleten mit künstlich vergrößerten Gliedern am Ende eine tiefere Schrittnaht haben. Sobald die Schwellung abgeklungen ist und der Penis des Athleten seine normale Größe wiedererlangt hat, bleibt ihm ein locker sitzender Anzug übrig, der zusätzliche Auftrieb erzeugt.

Genau wie ein Beutelschnäpper seine ‚Flügel‘ nutzt, um von Baum zu Baum zu fliegen, kann ein Athlet mit einem lockeren Anzug ein paar zusätzliche Zentimeter Stoff nutzen, um weiter zu fliegen als seine Konkurrenten. Eine Studie in der wissenschaftlichen Zeitschrift Frontiers ergab, dass zwei zusätzliche Zentimeter Umfang des Anzugs den Auftrieb um 5 % erhöhen und die Sprunglänge um mehr als fünf Meter verlängern.

Laut Bild wählen einige Athleten aus, ihr Glied in Schaumstoff zu wickeln oder Kondome gefüllt mit Silikon zur Messung zu tragen. Diese Tricks sind jedoch leichter zu entdecken.

Der Verteidigungs-Olympiasieger Marius Lindvik und Johann Andre Forfang, beide aus Norwegen, wurden nach den Weltmeisterschaften des vergangenen Jahres mit einer dreimonatigen Suspension belegt, nachdem sich herausstellte, dass ihre Trainer die Schrittnähte ihrer Anzüge angepasst hatten, um einen Auftriebsvorteil zu gewinnen.

Beide werden an den diesjährigen Olympischen Winterspielen teilnehmen, die am Freitag beginnen. Das Herren-Skispringen startet am Montag.

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