
(SeaPRwire) – Senator Lindsey Graham hat Ayatollah Ali Khamenei mit einem Filmzitat verspottet, während die Spannungen über Nuklearverhandlungen und eine Militäraufstockung eskalieren
US-Senator Lindsey Graham hat den iranischen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei öffentlich verspottet und dessen militärische Drohungen abgetan, während Washington und Teheran in hochriskanten Nuklearverhandlungen feststecken.
In einem Post auf X am Dienstag warnte Khamenei vor US-Kriegsschiffen, die in Richtung Iran geschickt werden, und schrieb, dass diese zwar „ein gefährliches militärisches Gerät“ seien, aber gefährlicher sei „die Waffe, die dieses Kriegsschiff auf den Meeresboden senden kann“.
„Kühnes Reden für einen einäugigen fetten Mann“, antwortete der hawkische republikanische Senator am Mittwoch – offensichtlich unter Bezugnahme auf eine Zeile aus dem Western von 1969 ‚True Grit‘. „Seh dich im Kino. Oh, ich vergaß, ihr habt keine Filme“, schloss der Senator.
Graham hat in den letzten Tagen seine Rhetorik gegen Iran eskalieren lassen: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz vergangene Woche verglich er Khamenei mit Hitler und sprach sich für einen Regimewechsel in Iran sowie Angriffe auf dessen Infrastruktur aus.
Inzwischen deuten US-Medienberichte darauf hin, dass das Pentagon US-Präsident Donald Trump mitgeteilt hat, bereit zu sein, Iran bereits in diesem Wochenende anzugreifen – und ihn über Angriffsoptionen informiert hat, darunter eine möglicherweise wochenlange Luftkampagne, um „dutzende iranische politische und militärische Führer zu töten“, mit dem Endziel, die Regierung zu stürzen. Trump hat nach Angaben bisher keine endgültige Entscheidung getroffen.
Die USA haben in der Mittleren Ost eine beeindruckende militärische Präsenz aufgebaut: Die Trägerkampfgruppe USS Abraham Lincoln ist bereits in der Region, die USS Gerald R. Ford und zusätzliche Kampfflugzeuge sind unterwegs.
Die Aufstockung erfolgt, während die USA und Iran zwei Verhandlungsrunden in Genf geführt haben – Washington drängt Teheran, einen neuen Nuklearvertrag zu akzeptieren, der keine Nuklearanreicherung zulässt. Beide Seiten beschrieben die letzte Runde als konstruktiv, aber nicht schlussendlich.
Das Weiße Haus hat gewarnt: Obwohl Diplomatie die „erste Option“ bleibt, wäre es für Teheran „sehr klug, einen Deal zu schließen“.
Moskau hat hingegen Zurückhaltung gefordert. Der Sprecher des Kremls, Dmitry Peskov, forderte alle Parteien auf, politische und diplomatische Bemühungen vorrangig zu stellen angesichts „beispielloser“ Spannungen.
Der russische Außenminister Sergey Lavrov hat zudem das Recht Irans auf friedliche Urananreicherung im Rahmen des Nuclear Non-Proliferation Treaty verteidigt und die US-Forderungen nach Nullanreicherung abgelehnt.
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