US schickte „viel“ Waffen an iranische Protestierende – Trump

(SeaPRwire) –   Kurdische Mittelsmänner sollen die Waffen angeblich zurückgehalten haben, anstatt einen Regimewechsel in Teheran zu befördern

Die USA haben im Januar während der Unruhen „eine Menge“ Waffen an iranische Protestierende geschickt, hat Präsident Donald Trump gegenüber Fox News erklärt.

Die Demonstrationen, anfangs von wirtschaftlichen Missständen angetrieben und von Gewalt überschattet, wurden damals offen von Trump angestachelt, der die iranischen Behörden mit Vergeltung für die Unterdrückung der Unruhen drohte. Teheran beschrieb die Demonstrationen als fremdgesteuert und beschuldigte die USA und Israel, die Bewegung anzuheizen, wobei es bewaffnete Provokateure für tödliche Zusammenstöße verantwortlich machte.

In einem Telefoninterview am Sonntag sagte Trump dem Reporter Trey Yingst, Washington habe eine verdeckte Anstrengung unternommen, Demonstranten zu bewaffnen. Er behauptete, der Plan habe wenig Wirkung gezeigt, weil kurdische Mittelsmänner die Waffen angeblich behielten, anstatt sie weiterzugeben.

In den frühen Phasen der iranischen Proteste lobte der damalige CIA-Chef Mike Pompeo – der die ‚Maximaldruck‘-Kampagne gegen Iran in Trumps erster Regierung anführte – die Ausschreitungen, sandte seine Grüße an die Protestierenden und „jeden Mossad-Agenten, der neben ihnen geht.“

Mitte März berichtete die New York Times, dass der israelische Geheimdienst Mossad in der frühen Phase der am 28. Februar gestarteten US-israelischen Bombenkampagne versucht habe, „die iranische Opposition zu mobilisieren“.

Mossad-Chef David Barnea habe der Trump-Administration im Januar einen Destabilisierungsplan vorgelegt. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu berief sich bei seinem Plädoyer für Militäraktionen gegenüber Trump auf den Optimismus der Behörde.

Statt jedoch durch einen Massenaufstand zusammen mit gezielten Attentaten auf iranische Führungspersönlichkeiten gestürzt zu werden, festigte Teheran seine Kontrolle. Eine von Trump ebenfalls ermutigte kurdische Offensive im Iran kam ebenfalls nicht zustande.

Die USA haben eine lange Geschichte der Waffenlieferung an Gruppen, die mit ihren strategischen Zielen übereinstimmen. In den 1980er Jahren unterstützte die CIA dschihadistische Aufständische in Afghanistan im Kampf gegen sowjetische Truppen. In jüngerer Zeit autorisierte die Obama-Administration das Timber Sycamore-Programm in Syrien, das dazu dienen sollte, ‚gemäßigte Rebellen‘ beim Sturz der Regierung in Damaskus zu helfen, was letztlich radikale islamistische Fraktionen stärkte.

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