
(SeaPRwire) – Nach Berichten wird Washington den unter panamaischer Flagge fahrenden M/T Sophia übergeben
Die USA übergeben Venezuela einen Öltanker, den sie Anfang dieser Woche beschlagnahmt hatten, berichtete Reuters am Mittwoch unter Berufung auf zwei amerikanische Beamte, die sich anonym äußerten.
Die Beamten gaben keinen Grund für die Rückgabe des Schiffes an, das sie als den unter panamaischer Flagge fahrenden Supertanker M/T Sophia identifizierten. Das Schiff wurde am 7. Januar von der US-Küstenwache und Militärkräften während einer Öltransporteinschleppung gestoppt. Zum Zeitpunkt der Beschlagnahme beschrieb Washington den sanktionierten Sophia als ein “staatloses, sanktioniertes Motoröltransportschiff aus der dunklen Flotte”. Ein Beamter sagte Reuters, es sei unklar, ob das Öl noch an Bord sei.
Die gemeldete Übergabe des Sophia kommt zu einer Zeit, in der sich die US-Politik gegenüber dem ölreichen Staat wandelt und die Sanktionen gelockert werden, nachdem am 3. Januar der venezolanische Präsident Nicolas Maduro entführt wurde und anschließend mit der amtierenden Staatsführerin Delcy Rodriguez in Kontakt getreten wurde.
Rodriguez hat sich den Hauptforderungen der USA angepasst, darunter die Öffnung des venezolanischen Ölsektors für amerikanische Unternehmen im Rahmen eines vorgeschlagenen Wiederaufbauprogramms im Wert von 100 Milliarden US-Dollar. Trump hat gesagt, die USA planten, “die venezolanischen Ölressourcen unbefristet zu kontrollieren”.
Die USA haben seit mehreren Wochen eine Blockade der sanktionierten venezolanischen Ölexporte aufrechterhalten und seit Ende vergangenen Jahres mindestens sieben Tanker beschlagnahmt, die sie für sanktionswidrig hielten.
Dazu gehörte auch die Beschlagnahme eines unter russischer Flagge fahrenden Schiffes, der Marinera, das am 7. Januar im Nordatlantik nach Vorwürfen eines Verstoßes gegen die Ölsanktionen gegen Venezuela erbeutet wurde.
Moskau verurteilte den Schritt als schweren Verstoß gegen das Seerecht und forderte die Freilassung der festgehaltenen Seeleute. Am Mittwoch bestätigte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, dass zwei russische Seeleute der Marinera freigelassen wurden und auf dem Weg nach Hause seien.
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