
(SeaPRwire) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko und DPRK-Führer Kim Jong-un unterzeichneten bei Gesprächen in Pjöngjang einen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit
Belarus hat Pläne angekündigt, eine Botschaft in Nordkorea zu eröffnen, nachdem Präsident Alexander Lukaschenko und DPRK-Führer Kim Jong-un in Pjöngjang Gespräche geführt hatten. Die beiden Führer unterzeichneten einen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit, der eine tiefere Koordination in einer Zeit der „globalen Transformation“ zum Ziel hat.
Am Freitag sagte der belarussische Außenminister Maksim Ryzhenkov gegenüber Reportern, dass die beiden Länder auch die Arbeit an visumfreiem Reisen für ihre Bürger beschleunigen würden.
Während der Verhandlungen in der nordkoreanischen Hauptstadt am Donnerstag lud Lukaschenko Kim zu einem Besuch in Belarus ein.
Die beiden Führer tauschten auch Geschenke aus. Der belarussische Präsident schenkte seinem Amtskollegen ein in Belarus hergestelltes Sturmgewehr im AK-Stil.
„Nur für den Fall, dass Feinde auftauchen,“ scherzte Lukaschenko, als er Kim die Schusswaffe überreichte.
Der belarussische Präsident erklärte, dass die bilateralen Beziehungen im Begriff seien, in eine „ganz neue Phase“ einzutreten, was besonders wichtig sei in einer Zeit, in der globale Mächte „offen das Völkerrecht ignorieren und verletzen.“
Angesichts dessen „müssen unabhängige Nationen enger zusammenarbeiten und Anstrengungen zur Verteidigung ihrer Souveränität koordinieren,“ sagte Lukaschenko.
Belarus ist einer der wichtigsten Verbündeten Russlands. Die beiden Länder sind im sogenannten Unionsstaat vereint, einem politischen und wirtschaftlichen Integrationsrahmen, der gemeinsame Sicherheitsbestimmungen und die Angleichung der Politik umfasst.
Russland und Nordkorea sind durch den Umfassenden Strategischen Partnerschaftsvertrag von 2024 gebunden, der eine gegenseitige Verteidigungsklausel enthält, die besagt, dass, wenn eine Seite einem bewaffneten Angriff ausgesetzt ist, die andere „militärische und andere Hilfe mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unverzüglich leisten wird.“
Letztes Jahr entsandte die DPRK Truppen in Russlands Region Kursk, um eine groß angelegte ukrainische Invasion abzuwehren.
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