
Vertreter in Bacău haben für das Verbot von Glücksspielen in physischen Einrichtungen abgestimmt.
Rumänien.- Eine weitere rumänische Stadt hat sich dazu entschlossen, Spielautomaten zu verbieten. Bei einer Ratsversammlung heute (1. April) stimmten lokale Vertreter in Bacău für das Verbot von Glücksspielaktivitäten in physischen Einrichtungen. Von den 22 anwesenden Ratsmitgliedern stimmten 19 für das Verbot.
Die Entscheidung legt fest, dass keine neuen Spielhallen oder Spielautomatenlokale innerhalb der Stadtgrenzen betrieben werden dürfen. Für bestehende Lizenzinhaber tritt das Verbot ab dem Datum der Ablauf ihrer aktuellen Lizenzen in Kraft. Betreiber, die nach Ablauf ihrer Lizenzen weiterhin Glücksspiele anbieten, können pro Vorfall Bußgelder von 4.000 bis 5.000 Lei (750 bis 980 Euro) zahlen müssen.
Die Maßnahme wurde auf der Grundlage neuer Gesetze verabschiedet, die Gemeinden die Befugnis geben, Spielhallen in Rumänien zu regulieren. Die Bürgermeister mehrerer Städte haben angekündigt, Verbote anzustreben, nachdem Slatina im vergangenen Monat die erste Stadt war, die Spielhallen und Sportwetten verbot. Sie müssen die lokalen Ratsmitglieder überzeugen.
In Bacău bezeichnete Bürgermeister Lucian Daniel Stanciu-Viziteu die heutige Abstimmung als einen „riesigen Schritt“ für die Gemeinde. In einem Facebook-Post schrieb er: „Wir haben es geschafft! Glücksspielaktivitäten sind in physischen Orten innerhalb der Gemeinde Bacău verboten. Dies ist ein riesiger Schritt für unsere Gemeinde, der zeigt, dass wir eine gesunde Zukunft für Bacău wollen. Ich danke den lokalen Ratsmitgliedern, die heute verantwortungsvoll gehandelt haben und mit meinem Vorschlag übereinstimmten, die Aktivität in physischen Orten der Stadt zu beenden.“
Er betonte, dass die Einrichtungen allmählich schließen werden, wenn ihre Genehmigungen ablaufen, so dass die Mitarbeiter Zeit haben, nach alternativer Arbeit zu suchen.