NCAA verklagt DraftKings wegen Verwendung der March-Madness-Markenrechte

Der Verband strebt eine einstweilige Verfügung an.

US.- Die National Collegiate Athletic Association (NCAA) hat vor einem Bundesgericht in Indianapolis Klage gegen DraftKings eingereicht. Der Verband erklärte, er strebe eine einstweilige Verfügung an, um das Unternehmen daran zu hindern, die staatlich eingetragenen Marken der NCAA – March Madness, Final Four, Elite Eight und Sweet Sixteen – zu verwenden.

Die NCAA erklärte, dass Sportwetten nicht mit NCAA-Meisterschaften oder den daran teilnehmenden studentischen Athleten in Verbindung gebracht, von ihnen unterstützt oder mit ihnen verknüpft werden dürfen. Sie fügte hinzu, dass sie keine kommerziellen Beziehungen zu Wettanbietern unterhält.

Sie erklärte: „Die NCAA macht in der Klage und ihrem Antrag deutlich, dass jeden Tag, an dem DraftKings diese Marken weiterhin verwendet, Millionen von Sportfans – und vor allem Studenten und junge Erwachsene, die besonders anfällig für Glücksspielschäden sind – dem falschen Eindruck ausgesetzt werden, dass der Verband die Glücksspielplattform von DraftKings autorisiert oder unterstützt hat.“

Reaktion von DraftKings

DraftKings argumentiert, dass die genannten Begriffe „die allgemein anerkannten Namen für die Turniere und deren Runden sind, die von Millionen von College-Basketballfans, Journalisten und Teilnehmern am Sportwetten-Ökosystem verwendet werden. Es sind dieselben Wörter, die auch von anderen Online-Wettanbietern verwendet werden, die von der hitzigen Klage der NCAA nicht ins Visier genommen wurden.“

Es behauptete, dass der Antrag auf eine einstweilige Verfügung auf einem „erfundenen und künstlich herbeigeführten ‚Notfall‘“ basiere, und merkte an, dass die NCAA eine kommerzielle Vereinbarung mit einem Unternehmen habe, dessen Geschäft die Bereitstellung von In-Game-Daten für Wettanbieter sei.

DraftKings behauptete außerdem, dass die Verwendung der Begriffe durch den ersten Verfassungszusatz geschützt sei, und argumentierte, dass der Markenanspruch der NCAA in der Sache scheitern würde. „Keine Marke gibt einer Organisation das Recht, die Sprache zu monopolisieren, die Fans, Spieler, Journalisten und Wettanbieter täglich verwenden, um sich präzise auf College-Basketballturniere zu beziehen“, so das Unternehmen.