
JACKS.NL wurde für schuldig befunden, das Werbeverbot im Rahmen von Sportsponsoring verletzt zu haben.
Niederlande. – Die niederländische Glücksspielregulierungsbehörde Kansspelautoriteit (KSA) hat mit JOI Gaming Limited, dem Betreiber von JACKS.NL, wegen eines Verstoßes gegen das landesweite Verbot von nicht zielgerichteter Werbung gesprochen. Das Logo der physischen Standorte von Jack’s Casino erschien auf der Website der Professional Darts Corporation (PDC) zusammen mit einem Link zur Website von JACKS.NL.
Obwohl Werbung für stationäres Glücksspiel unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist, erklärte die KSA, dass die Einfügung eines Links nicht zielgerichtete Werbung für Online-Glücksspiel darstellt.
Ein Verbot von Sportsponsoring durch Online-Glücksspielanbieter gilt in den Niederlanden seit dem 1. Juli 2025. Dies ist Teil eines umfassenderen Verbots von nicht zielgerichteter Werbung für Fernspiel, das zwei Jahre zuvor in Kraft trat. Ziel ist es, gefährdete Gruppen wie junge Erwachsene und Personen mit riskantem Spielverhalten besser vor Glücksspielwerbung zu schützen.
Die KSA erhielt eine Meldung, dass das Logo von Jack’s Casino auf der Website PDC.tv angezeigt wurde, die einen Link zur Website JACKS.NL enthielt. Sie bestätigte, dass die Anzeige des Logos selbst keinen Verstoß darstellte, wohl aber der Link zur Website, die die Online-Glücksspielangebote enthielt.
Die Regulierungsbehörde erklärte, sie habe JACKS.NL auf den Verstoß hingewiesen, und der Link zur Website wurde umgehend entfernt.
„Die KSA betont, dass Lizenzinhaber für die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften im Zusammenhang mit Glücksspielwerbung verantwortlich sind“, sagte die Regulierungsbehörde. „Die Behörde prüft, ob Anbieter diese Regeln einhalten, und wendet die wirksamste Interventionsmaßnahme an, um ein faires und sicheres Glücksspielangebot zu gewährleisten.“
Ebenfalls in dieser Woche hat die KSA eine allgemeine Mitteilung an lizenzierte Sportwettenanbieter herausgegeben, um sie an die Grenzen ihrer Lizenzen zu erinnern. Demnach ergaben ihre Überprüfungen, dass mehrere Anbieter Wetten anboten, die nicht in die lizenzierte Kategorie der Sportwetten fielen.
Zu den genannten Angeboten gehörten Wetten auf Preiswettbewerbe, wie beispielsweise die Auszeichnung zum Most Valuable Player (MVP). Die betroffenen Lizenzinhaber wurden darauf hingewiesen, und diese Wetten wurden umgehend entfernt, so die KSA.