Regulierter Keno startet in Kolumbien

Kolumbiens neues reguliertes Glücksspielangebot ist eines der ersten in Lateinamerika, das Blockchain-Technologie für die Ticketausgabe nutzt.

Kolumbien.- Die kolumbianische Glücksspielaufsichtsbehörde hat den Start von Keno als neu regulierte Sparte auf dem Glücksspielmarkt des Landes zum 1. April beaufsichtigt. Das Produkt wird landesweit von vier Betreibern angeboten und soll in den nächsten fünf Jahren etwa 500 Milliarden COP (118 Mio. €) zum subventionierten Gesundheitssystem beitragen.

Keno-Lose sind an mehr als 26.000 Verkaufsterminals in allen 32 Departements des Landes erhältlich. Die Regulierungsbehörde wies darauf hin, dass es eines der ersten regulierten Spiele in Lateinamerika sein wird, das Blockchain-Technologie für die Ticketausgabe nutzt, um den Spielern mehr Sicherheit zu bieten.

Die Spieler müssen 10 Zahlen zwischen 1 und 80 wählen und den Wert ihres Einsatzes bestimmen – die Ticketpreise liegen zwischen 500 COP (0,12 €) und 20.000 COP (5,75 €). Das System wählt zufällig 20 Zahlen aus dem Pool von 80 Ziffern aus, und diese Auswahl wird mit der Auswahl des Spielers verglichen, um die Anzahl der Treffer zu ermitteln. Je nach Region werden alle 6 oder 10 Minuten Live-Stream-Ziehungen durchgeführt.

Seit vielen Jahren wird Keno in Kolumbien illegal angeboten.

Marco Emilio Hincapié, Präsident von Coljuegos, erklärte: „Wir schreiben Geschichte in der Branche: Zum ersten Mal seit langer Zeit werden die Kolumbianer ein neues Spiel haben, das nicht nur zur Gesundheitsversorgung beiträgt, sondern auch Millionen an Preisen an die Wettenden ausschüttet.“

„Wir erwarten, dass dieses Spiel in den nächsten fünf Jahren einen Umsatz von über 2,3 Billionen COP erreichen und zu einem der beliebtesten Spiele unter den Kolumbianern werden wird. Wir ermutigen die Spieler, Keno nur an autorisierten Standorten zu spielen. Wir haben ein sicheres Spiel mit einer attraktiven Preisstruktur entwickelt, das die volle Unterstützung der Regierung genießt. Indem wir legal spielen, tragen wir zur Gesundheit der Kolumbianer bei.“