Berlin sieht Rückgang von Silvestergewalt durch verstärkte Polizeipräsenz

(SeaPRwire) –   Die Behörden in Berlin sagten am Montag, dass die Silvesterfeiern in der Stadt friedlicher waren als im letzten Jahr trotz der vorübergehenden Festnahme von 390 Personen und 54 verletzten Polizeibeamten.

Viele wurden wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz festgenommen, entweder für den illegalen Gebrauch von Feuerwerk oder für das Abfeuern auf Beamte oder andere Menschen

Rund 4.500 Beamte patrouillierten in der Stadt in der Nacht, um eine Wiederholung der Ausschreitungen vom Silvesterabend 2022 zu verhindern. Es war die stärkste Polizeipräsenz, die Berlin jemals in Jahrzehnten erlebt hatte.

In der Nacht auf Sonntag verbot die Polizei in der ganzen Stadt das Abbrennen herkömmlicher Feuerwerkskörper.

Sowohl der Oberbürgermeister der Stadt als auch der deutsche Innenminister hatten eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber Randalierern angekündigt, insbesondere gegen alle, die Beamte angreifen wollten.

“Es hat sich gezeigt, dass die vielen Monate Vorbereitung durch Polizei und Feuerwehr … sich ausgezahlt haben”, schrieb Berlins oberste Sicherheitsbeamtin Iris Spanger in dem sozialen Netzwerk X, früher Twitter. Sie verurteilte “jeden einzelnen Gewaltakt” und sagte, dass “jeder verletzte Kollege einer zu viel” sei.

Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser dankte in einer Erklärung den eingesetzten Beamten. Für sie war klar, dass eine erhöhte Polizeipräsenz gekoppelt mit “einem frühen Durchgreifen” “die richtige Strategie gegen Ausschreitungen und Gewalt” sei.

Vor einem Jahr erlebte Berlin bei den Silvesterfeiern Ausschreitungen, bei denen Randalierer Beamte, Feuerwehrleute und medizinisches Personal mit Feuerwerkskörpern angriffen und beschossen, was bundesweit für Empörung sorgte. Online-Videos zeigten damals Menschen, die Raketen und Böller auf Polizeiwagen und Rettungsfahrzeuge abfeuerten.

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