Somalischer Präsidentensohn sagt in der Türkei über tödlichen Motorradunfall aus

(SeaPRwire) –   Der Sohn des somalischen Präsidenten sagte am Freitag vor Gericht in der Türkei über den Tod eines Motorradkuriers in der Stadt aus, berichteten türkische Medien.

Es wurde ein Haftbefehl gegen Mohammed Hassan Sheikh Mohamud erlassen, nachdem sein Dienstwagen angeblich am 30. November auf einer Autobahn in Istanbul Yunus Emre Gocer, 38, angefahren hatte. Gocer starb sechs Tage später im Krankenhaus, zu diesem Zeitpunkt hatte Mohamud die Türkei jedoch bereits verlassen.

Der türkische Justizminister Yilmaz Tunc sagte letzten Monat, dass er den Fall mit seinem somalischen Amtskollegen besprochen habe, um Mohamuds Rückkehr zu arrangieren.

Die private Nachrichtenagentur Demiroren berichtete, dass der Haftbefehl und eine Anklage zurückgenommen wurden, nachdem Mohamud am Gericht Caglayan ausgesagt hatte. Er wurde daraufhin vom Gericht freigelassen, so die Agentur.

Mohamud bestritt keine Schuld, sondern wiederholte lediglich die Aussage, die er unmittelbar nach dem Unfall gemacht hatte, dass der Kurier schuld sei, berichtete Demiroren.

Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erstellte Anklageschrift fordert eine Freiheitsstrafe von zwei bis sechs Jahren wegen “fahrlässiger Tötung”. Es war unklar, wann eine mögliche Verhandlung stattfinden würde.

Der Tod drohte, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Somalia zu belasten. Ekrem Imamoglu, der Bürgermeister von Istanbul und ein prominenter Oppositionspolitiker, beschuldigte die Regierung, “zu schwach zu sein, um die Rechte der eigenen Bürger zu verteidigen”.

Die Türkei leitete Ermittlungen gegen Beamte ein, die die erste Unfalluntersuchung durchgeführt und angeblich Mohamud erlaubt hatten, frei herumzulaufen.

Der somalische Präsident Hassan Sheikh Mohamud sagte der Nachrichtenagentur AP letzten Monat, dass sein 40-jähriger Sohn, der , die Türkei nicht geflohen sei, und dass er ihn geraten habe, vor Gericht zu erscheinen.

“Die Türkei ist ein Bruderland”, sagte der Präsident. “Wir respektieren die Gesetze und das Justiz- und Rechtssystem. Als Präsident Somalias werde ich niemals jemandem erlauben, das Justizsystem dieses Landes zu verletzen.”

Die Türkei hat seit 2011 enge Beziehungen zu Somalia aufgebaut, als Präsident Recep Tayyip Erdogan – damals Premierminister – Somalia im Zeichen der schweren Dürre einen Solidaritätsbesuch abstattete. Die Türkei hat humanitäre Hilfe geleistet, Infrastruktur aufgebaut und in Somalia eine Militärbasis eröffnet, wo sie Offiziere und Polizisten ausgebildet hat.

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