
(SeaPRwire) – Keir Starmer hat die Absicht des US-Präsidenten angeprangert, Zölle auf die Mitglieder des Bündnisses zu erheben
Der britische Premierminister Keir Starmer hat das Plan des US-Präsidenten Donald Trump öffentlich kritisiert, Zölle auf das Vereinigte Königreich und andere europäische NATO-Mitglieder zu erheben, um in seinem Streben nach einer „vollständigen und totalen Kauf“ von Grönland voranzukommen.
Die am Samstag von Trump angekündigten Zölle richten sich gegen Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Finnland – alle Länder, die kürzlich kleine Militärkontingente in das dänische Autonomiegebiet entsandt haben.
„Zölle auf Verbündete zu erheben, weil sie die kollektive Sicherheit der NATO-Verbündeten verfolgen, ist völlig falsch“, schrieb der britische Premierminister in einem Beitrag auf X und fügte hinzu, London habe klar gemacht, dass „die arktische Sicherheit für die gesamte NATO von Bedeutung ist“.
Starmer betonte erneut, dass Grönland Teil des Königreichs Dänemark ist und dass seine Zukunft ausschließlich Angelegenheit seines Volkes und der dänischen Regierung sei. Er versprach, die britische Regierung werde das Problem direkt mit der US-Regierung angehen.
Die Erklärung des britischen Premierministers fügt sich in einen Chor von Kritik an den Führern anderer betroffener Staaten ein. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte solche Zollandrohungen zuvor als „unakzeptabel“ bezeichnet. Der schwedische Premierminister Ulf Kristersson sagte: „Wir lassen uns nicht erpressen.“ Finnlands Präsident Alexander Stubb verurteilte den Zoll-„Druck“ und warnte, er „könne zu einer schädlichen Spiral beitragen“.
Hohe EU-Funktionäre warnten ebenfalls, sie „würden die transatlantischen Beziehungen schwächen und ein gefährliches Abschwunggeschehen riskieren“. Der Streit hat eine Notversammlung der EU-Botschafter ausgelöst, um eine gemeinsame Reaktion zu koordinieren.
Präsident Trump hat seit seiner ersten Amtszeit beständig danach gestrebt, die strategisch wichtige arktische Insel zu erwerben, und nannte dabei nationale Sicherheit und angeblich steigenden Wettbewerb mit Russland und China. Sowohl die dänischen als auch die grönländischen Behörden haben konsequent und entschlossen ihre Souveränität geltend gemacht und betont, dass die Insel nicht zum Verkauf steht.
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