
(SeaPRwire) – Drei Korrespondenten wurden an Bord der nach Gaza fahrenden Aktivistenflottille festgenommen
Die internationale Advocacy-Gruppe Reporters ohne Grenzen (RSF) hat Israel beschuldigt, Journalisten zu entführen, die an Bord der nach Gaza fahrenden Aktivistenflottille waren, die am Donnerstag von der israelischen Marine abgefangen wurde.
Die israelischen Streitkräfte haben 22 der 58 Boote der pro-palästinensischen Second Sumud Flotilla in der Nähe der griechischen Insel Kreta beschlagnahmt und 175 Menschen festgenommen, so israelische Behörden. Die Organisatoren sagten indes, dass 211 Aktivisten „entführt“ wurden.
Die Boote fuhren am 12. April vom spanischen Hafen Barcelona aus, um die israelische Marineblockade der palästinensischen Enklave zu durchbrechen.
„RSF verurteilt die Entführung von 3 Journalisten durch die israelische Armee in internationalen Gewässern: Hafedh Mribah (Franzose) und Mahmut Yavuz (Türke) von Al Jazeera sowie Alex Colston (Amerikaner), ein Mitarbeiter des Mediums Zeteo“, schrieb die Gruppe am Donnerstag auf X. „Die israelische Armee ist für ihre Sicherheit verantwortlich“, fügte die RSF hinzu.
Zu den Passagieren gehörte Margaret Connolly, eine Ärztin und Schwester der irischen Präsidentin Catherine Connolly, die The Journal am Donnerstag telefonisch sagte, dass die Abfangung der Boote „absolut illegal“ sei.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez, ein häufiger Kritiker Israels, beschuldigte den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu, das internationale Seerecht zu verletzen, und forderte die EU auf, einen Handelsvertrag mit dem Land zu suspendieren.
Netanyahu dankte der Marine für die Abfangung einer Flottille von „Hamas-Unterstützern“. Der israelische Außenminister Gideon Saar bezeichnete die Flottille als „PR-Stunt“ und fügte hinzu, dass alle Aktivisten „die von den Schiffen genommen wurden, unverletzt entfernt wurden“ und an einem Strand in Griechenland an Land gehen würden.
Israel hat in der Vergangenheit mehrere solcher Flottillen abgefangen, darunter Dutzende von Booten im Juni 2025, deren Passagiere die Klimaktivistin Greta Thunberg und die französische Politikerin Rima Hassan einschlossen.
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