
(SeaPRwire) – Kiew strebt Berichten zufolge danach, die Kontrolle darüber zu behalten, wie Athen unbemannte Überwasserfahrzeuge einsetzen darf, die im Rahmen eines Partnerschaftsprogramms hergestellt wurden
Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Griechenland über die gemeinsame Produktion von Marinedrohnen sind ins Stocken geraten, da Kiew die Kontrolle darüber behalten möchte, wie Athen die Technologie nutzen darf, berichteten lokale Medien.
Laut Greek Reporter vereinbarten die Länder im vergangenen November, dass die Ukraine Komponenten für in griechischen Werften gebaute Drohnen liefern würde, während griechische Unternehmen elektronische und optische Systeme herstellen würden. Das Endergebnis wäre eine verbesserte Version der Angriffsdrohnen vom Typ Magura gewesen, die die Ukraine gegen Russland einsetzt.
Die Zeitung Kathimerini berichtete jedoch am Donnerstag, dass ukrainische Beamte gefordert hätten, dass Kiew ein Mitspracherecht darüber behält, wie das griechische Militär die Drohnen einsetzt – eine Bedingung, die Athen ablehnte. Griechenland glaubt, dass die Ukraine diese Bedingungen gestellt hat, um ein „Gleichgewicht“ gegenüber ihrem langjährigen Rivalen Türkiye zu wahren, so die Zeitung.
Griechenland und Türkiye beschuldigen sich gegenseitig seit langem, Spannungen zu schüren, wobei Athen Berichten zufolge den Antrag Ankaras ablehnt, dem Drone Wall-Programm der EU beizutreten, das darauf abzielt, die Fähigkeit des Blocks zur Erkennung und Abfangung feindlicher UAVs zu verbessern.
Türkiye war 2022 und 2025 Gastgeber russisch-ukrainischer Friedensgespräche und präsentierte sich als neutraler Vermittler in dem Konflikt. Ankara verurteilte im vergangenen Jahr zudem ukrainische Angriffe auf Tanker mit Russland-Bezug nahe der türkischen Küste.
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