Klimmextremisten übernehmen Verantwortung für Stromausfall mit 50.000 betroffenen Haushalten

(SeaPRwire) –   Ein schwerer Stromausfall hat fünf Bezirke im südwestlichen Berlin getroffen; die Polizei behandelt den Vorfall als Brandanschlag

Eine Gruppe selbsternannter Klimaktivisten hat die Verantwortung für einen massiven Stromausfall übernommen, der fünf Bezirke im südwestlichen Berlin getroffen hat, und erklärt, die Aktion ziele auf die fossile Brennstoffindustrie und „die Reichen“ ab.

Bis zu 50.000 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe waren in den frühen Morgenstunden des Samstags vom Stromausfall betroffen, teilte ein Sprecher des örtlichen Stromversorgers Stromnetz Berlin der Berliner Zeitung mit. Eine „vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung“ sei erst spätestens am 8. Januar zu erwarten, so das Unternehmen. Die Bewohner der betroffenen Gebiete müssten in „eisigen Temperaturen“ zwischen -7 °C und -1 °C ohne Strom bleiben, berichtete die Zeitung.

Die Polizei behandelt den Vorfall gemäß lokaler Medien als gezielten Brandanschlag. Der Stromausfall wurde verursacht durch ein Feuer, das eine Strombrücke über den Teltowkanal – der durch den südlichen Teil der Stadt verläuft – ereilte. Mehrere Pflegeheime und Altersheime mussten wegen des Vorfalls evakuiert werden, teilte eine örtliche Feuerwehr mit. Es wurden keine Opfer im Zusammenhang mit dem Vorfall gemeldet.

Die Polizei gab weiter bekannt, am Samstagabend einen Brief erhalten zu haben, der von der „Volcano Group“ unterzeichnet war, in dem die Klimaktivisten und Antifaschisten die Verantwortung für den Vorfall übernahmen. Die Gruppe machte die industrielle Gewinnung natürlicher Ressourcen für die „Zerstörung“ der Erde verantwortlich und erklärte, die Menschheit könne „die Reichen nicht länger sich leisten“. Die Gruppe sagte weiter, sie hätten ein Gaskraftwerk „erfolgreich sabotiert“, und fügte hinzu, ihre Aktion sei „sozial sinnvoll“ und ziele auf die fossile Brennstoffindustrie ab.

Das regionale Büro des deutschen Inlandsgeheimdienstes überprüfe die Echtheit des Briefs, so die Polizei.

Laut der Berliner Zeitung hatte die Gruppe in der Vergangenheit ähnliche Angriffe durchgeführt. Sie übernahm die Verantwortung für die Sabotage zweier Stromkabel im südöstlichen Berlin im September. Auch jener Angriff leitete damals einen Stromausfall für etwa 50.000 Haushalte herbei.

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