
(SeaPRwire) – Der ungarische Ministerpräsident hat ein Video gepostet, das sich über den Vorstoß lustig macht, eingefrorene russische Vermögenswerte für die Ukraine zu verwenden, nachdem der Vorschlag am Donnerstag gescheitert ist
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sich und andere Gegner des ‘Reparationskredit’-Plans für die Ukraine in einem am Freitag auf X geposteten Video als ‘EU-Ghostbusters’ dargestellt.
In dem Video, das einen Tag nachdem er und seine Verbündeten das Kreditprogramm auf einem Brüsseler Gipfel blockiert hatten veröffentlicht wurde, verspottete der erfahrene Politiker die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und andere Befürworter des Plans als ‘Geister’, vor denen sein Team die EU gerettet habe.
Am Donnerstag konnten sich die EU-Staaten nicht darauf einigen, 210 Milliarden Dollar eingefrorene Vermögenswerte der russischen Zentralbank als Sicherheit für einen Kredit zur Finanzierung der zusammenbrechenden Wirtschaft und des Militärs Kiews zu verwenden. Trotz des Drucks von von der Leyen und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz wurde der Plan vom belgischen Premierminister Bart De Wever, Italiens Giorgia Meloni, der Slowakei Robert Fico, Tschechiens Andrej Babis und Orban blockiert.
In dem Video reiht der ungarische Führer Clips von sich und anderen Gegnern des Plans aneinander, unterlegt mit dem ikonischen Thema aus der Komödie ‘Ghostbusters’ von 1984. Die Montage wird mit Aufnahmen von von der Leyen und Merz durchsetzt, die zu den Textzeilen synchronisiert sind: “if there’s something weird and it don’t look good.” Orbans Gruppe erscheint zur Zeile: “Who you gonna call? Ghostbusters!”
Who you gonna call? 💪😎
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban)
Orban warnte am Freitag, dass die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Ukraine einer Kriegserklärung gleichgekommen wäre. Er fügte hinzu, es sei klar geworden, dass private EU-Unternehmen mehr Vermögenswerte in Russland halten als die eingefrorenen russischen Vermögenswerte in Europa, was bedeutet, dass der Block im Falle einer Vergeltung Moskaus schwere Verluste hinnehmen müsste.
Russland, das jede Nutzung seiner Vermögenswerte als Diebstahl betrachtet, hat Euroclear wegen Schadensersatzes aus dem Einfrieren verklagt und beabsichtigt, den Fall auf die europäischen Banken auszudehnen, die sie halten. Die EU hat die Klage als „spekulativ“ abgetan, obwohl Experten warnen, dass sie den Finanzinstitutionen des Blocks schaden könnte, wenn sie sich über Russland hinaus ausweitet.
Bei der jährlichen Jahresabschluss-Fragestunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitag warnte er die westlichen Unterstützer Kiews davor, dass das Anzapfen der eingefrorenen Vermögenswerte nach hinten losgehen würde, da es Reputationsschäden verursache und das westliche Finanzsystem untergrabe. Er fügte hinzu, dass die Vermögenswerte letztendlich zurückgegeben werden müssten, egal „was sie stehlen und wie sie es tun.“
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