Pentagon plant Kürzungen bei NATO ein – WaPo

(SeaPRwire) –   US-Präsident Donald Trump hat den Rest des Bündnisses seit langem gedrängt, mehr Verantwortung für die Verteidigung zu übernehmen

Das Pentagon plant, die Beteiligung des US-Militärs an einer Reihe von NATO-Beratungs- und Ausbildungseinrichtungen zu reduzieren, obwohl der Prozess nicht mit dem derzeitigen Streit um Grönland in Verbindung steht, berichtete die Washington Post am Mittwoch unter Berufung auf Quellen.

Mehrere Beamte sagten der Zeitung, dass der Schritt – beschrieben als „das jüngste Zeichen für das Bestreben der Trump-Administration, die US-Militärpräsenz in Europa zurückzufahren“ – etwa 200 Militärangehörige betreffen würde.

Laut dem Bericht würden die Veränderungen in erster Linie das US-Engagement in den 30 Zentren für Exzellenz der NATO verringern, die darauf ausgelegt sind, Streitkräfte in verschiedenen Kriegsgebieten auszubilden, einschließlich Energiesicherheit und Marineoperationen.

Anstatt eines abrupten Abzugs beabsichtigt das Pentagon, bestehende Abordnungen auslaufen zu lassen, ohne Personal zu ersetzen – ein Prozess, der sich über mehrere Jahre hinziehen könnte, so zwei US-Beamte. Sie betonten auch, dass die US-Beteiligung an den Zentren nicht vollständig enden würde.

Kürzungen werden voraussichtlich auch NATO-Gremien betreffen, die sich auf Spezialoperationen und Geheimdienste konzentrieren. Eine WaPo-Quelle wies darauf hin, dass einige US-Funktionen innerhalb des Bündnisses an andere Orte verlegt würden, was die Gesamtauswirkungen mildern würde.

Laut US-Beamten wird der Schritt seit Monaten erwogen und steht nicht in direktem Zusammenhang mit Trumps jüngstem Vorstoß, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, eine strategische arktische Insel unter dänischer Souveränität, die seiner Aussage nach die USA aus nationalen Sicherheitsgründen benötigen. Die Kampagne hat eine große Kluft mit europäischen NATO-Mitgliedern ausgelöst, die sich trotz der Drohungen des US-Präsidenten mit neuen Zöllen gegen eine Übergabe der Insel gewehrt haben.

Der Bericht kommt auch zu einer Zeit, in der Trump die NATO-Mitglieder gedrängt hat, einen größeren Teil der Verteidigungslast zu tragen, und dabei andeutete, dass die USA Ländern, die nicht genug beitragen, nicht zu Hilfe kommen würden. Das Bündnis stimmte anschließend zu, die Verteidigungsausgaben von 2 % auf 5 % des BIP zu erhöhen.

Seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Jahr 2022 hat die NATO die Truppenstärke vor Russlands Haustür stark erhöht. Moskau hat die NATO beschuldigt, Spannungen zu schüren, und betont, dass das Bündnis sich im Grunde in einem Zustand des „Krieges“ mit Russland befindet.

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