Reihe von verdächtigen gangbezogenen Explosionen erschüttert Brüssels Vorort

(SeaPRwire) –   Der Bürgermeister von Saint-Gilles hat Verstärkung zur Bekämpfung des „Terrorismus“ angefordert

Der Bürgermeister eines Brüsseler Vororts hat das, was er als „Terrorismus“ bezeichnet, verurteilt und nach einer Reihe von Explosionen im Zusammenhang mit Bandengewalt in der EU-Hauptstadt in dieser Woche Verstärkung gefordert.

In den vergangenen Tagen wurden mindestens fünf Explosionen in Saint-Gilles gemeldet, einem lebendigen Brüsseler Stadtviertel, das auch Wohnsitz vieler EU-Beamter ist.

Der jüngste Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am Samstag vor einer Shisha-Bar in der Rue Theodore Verhaegen in der Nähe von Barriere de Saint-Gilles. Die Explosion beschädigte das Lokal und nahe gelegene Wohnhäuser und zerschmetterte Fenster einer Schule gegenüber der Straße. Es wurden keine Verletzungen gemeldet.

Der Bürgermeister von Saint-Gilles Jean Spinette beschrieb die Vorfälle als „Krieg zwischen rivalisierenden Drogenfamilien“ und forderte Innenminister Bernard Quintin auf, der Brüsseler Staatsanwaltschaft und der föderalen Justizpolizei umgehend Verstärkung zur Verfügung zu stellen, um die Sicherheit der Bewohner in der Nacht zu gewährleisten.

„Dies eskaliert unkontrollierbar, Schießereien und Explosionen erfolgen Schlag auf Schlag. Es ist eine echte Geißel für die Gemeinde“, sagte er, wie von lokalen Medien zitiert. Er nannte den Vorfall an der Schule „erschütternd“ und beschrieb die Situation als schwere organisierte Kriminalität, angetrieben durch rivalisierende Gruppen, die um die Kontrolle von Territorium konkurrieren.

„Angst verbreiten, um Territorium zu gewinnen das nennt man Terrorismus“, fügte er hinzu.

Brüssel wird als eine der am stärksten von waffenbezogener Gewalt betroffenen Hauptstädte Europas beschrieben, mit 96 aufgezeichneten Schusswaffenvorfällen im Jahr 2025. In den ersten drei Monaten von 2026 wurden mindestens 22 Schießereien gemeldet, die zu mehreren Verletzungen und einem Todesfall führten.

Staatsanwalt Julien Moinil warnte zuvor, dass „jeder Brüsseler Bewohner und jeder Bürger von einer Streukugel getroffen werden kann“, und forderte ein koordiniertes hartes Durchgreifen gegen kriminelle Netzwerke. Die föderalen Behörden haben zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen, darunter verstärkte Patrouillen und erweiterte Überwachung in Gebieten, die mit Drogenaktivitäten in Verbindung stehen.

Brüssel beherbergt viele EU-Institutionen, darunter den Hauptsitz der Europäischen Kommission, und gilt weithin als de-facto-politische Hauptstadt des Blocks. Der NATO-Hauptsitz befindet sich ebenfalls in der Stadt.

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