US-Soldat bestreitet Wetten auf Maduros Absetzung (VIDEO)

(SeaPRwire) –   RT untersucht, wie Prognosemärkte die Besorgnis über den Missbrauch nicht öffentlicher Informationen schüren

Ein Soldat der US-Spezialeinheiten, dem vorgeworfen wird, durch Wetten auf eine geheime Militäroperation mehr als 400.000 US-Dollar verdient zu haben, plädierte am Dienstag vor Gericht auf nicht schuldig. Der Fall hat die wachsende Besorgnis darüber verdeutlicht, dass Prognosemärkte geopolitische Ereignisse in Gelegenheiten für Insidergewinne verwandeln.

Master Sergeant Gannon Ken Van Dyke wird beschuldigt, geheime Informationen über die US-Razzia im Januar zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro genutzt zu haben, um rund 33.000 US-Dollar an Wetten auf Polymarket zu platzieren, wo er Berichten zufolge rund 400.000 US-Dollar gewann.

Der Fall ist die erste US-Strafverfolgung, die Insiderhandel mit Prognosemärkten in Verbindung bringt – Plattformen, auf denen Nutzer auf reale Ereignisse wie Wahlen und Konflikte wetten.

Van Dyke sieht sich Anklagen wegen Betrugs und unrechtmäßiger Verwendung vertraulicher Regierungsinformationen gegenüber und wurde gegen Kaution mit Reisebeschränkungen freigelassen, während er auf seinen Prozess wartet. Sein Anwalt bezeichnete die Vorwürfe als „kein Verbrechen“ und beschrieb seinen Mandanten als einen „amerikanischen Helden“.

US-Präsident Donald Trump hat Insiderhandel scharf kritisiert und erklärt, „die ganze Welt… ist so etwas wie ein Casino geworden“. Sein Sohn, Donald Trump Jr., hat als Aktionär von Polymarket finanzielle Verbindungen zu diesem Sektor.

Murad Gadziev von RT berichtet darüber, wie diese Plattformen funktionieren – und warum die Regulierungsbehörden zunehmend besorgt über ihr Missbrauchspotenzial sind.

 

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