(SeaPRwire) – BERLIN, 12. Februar 2026 — Sportstech Brands Holding GmbH gibt einen Überblick über den aktuellen Stand seiner andauernden Rechtsstreitigkeiten mit Interactive Strength Inc. (NASDAQ: TRNR).
Sportstech verfolgt mehrere rechtliche Schritte gegen TRNR, nachdem TRNR öffentlich erklärt hatte, „alle rechtlichen Möglichkeiten“ zur Durchsetzung seiner Forderungen zu verfolgen und als möglichen nächsten Schritt eine zügige öffentliche Versteigerung von verpfändeten Sportstech-Aktien ankündigte – verbunden mit der Behauptung, dass solche Aktien zur Begleichung der mutmaßlichen Forderungen realisiert oder sogar von TRNR selbst erworben werden könnten.
Die Pressemitteilung von TRNR vom 10. Februar 2026, in der TRNR die Einleitung zweier Klagen sowie eine für den 11. März 2026 geplante öffentliche Versteigerung von 100 % der Anteile an der Sportstech Brands Holding GmbH ankündigte, ist daher wenig überraschend und wurde aus rechtlicher Sicht bereits erwartet.
Bereits am 8. Januar 2026 hatte Sportstech rechtliche Schritte eingeleitet, indem es eine Vollstreckungsabwehrklage eingereicht hat. Der Zweck dieser Klage ist es, derartige Vollstreckungsmaßnahmen, einschließlich des Verbots einer möglichen öffentlichen Versteigerung, zu verhindern. In diesem Zusammenhang hat Sportstech auch einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gestellt. Das Verfahren ist beim Landgericht Berlin anhängig.
Überraschenderweise erklärte TRNR jedoch in vorangegangenen Eilverfahren vor der für den 11. Februar 2026 geplanten mündlichen Verhandlung, dass kein privater Verkauf von Aktien stattfinden werde und dass ein solcher privater Verkauf nach Angaben von TRNR nie beabsichtigt gewesen sei. Vor diesem Hintergrund erklärte Sportstech das Verfahren für erledigt.
TRNR hat in dem Gerichtsverfahren somit ausdrücklich klargestellt, dass ein direkter privater Verkauf der Aktien nicht möglich ist. Sportstech betrachtet dies als eine klare Bestätigung seiner Rechtsauffassung.
Für Sportstech zeigen diese Verfahren, dass jede Vollstreckung oder Veräußerung von Sportstech-Aktien den rechtlichen Standards des deutschen Rechts entsprechen muss. Sportstech hält jede alternative Form der Vollstreckung oder Veräußerung der Aktien für rechtlich unzulässig. Diese richterliche Klarstellung bestätigt, dass jeder Versuch, die Aktien zu verwerten – sei es durch privaten Verkauf oder öffentliche Versteigerung – einer strengen rechtlichen Prüfung nach deutschem Recht unterliegt.
Dieser Widerspruch wird vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen von TRNR besonders deutlich: In den oben genannten Eilverfahren erklärte TRNR selbst, dass es nicht darauf abziele, die Aktien zu verwerten, sondern ausschließlich auf die Rückzahlung seiner Forderung. Die nun öffentlich angekündigte Auktion steht daher in klarem Widerspruch zu diesen Aussagen und unterstreicht aus Sicht von Sportstech die mangelnde Konsistenz im Vorgehen von TRNR.
Sportstech hält die von TRNR angekündigte öffentliche Versteigerung der Aktien weiterhin für rechtlich unzulässig und wird diese verhindern. Selbst der Veröffentlichung im Bundesanzeiger fehlt es an wesentlichen Informationen, und sie erfüllt nach Ansicht von Sportstech nicht die gesetzlichen Voraussetzungen für ein rechtmäßiges Vollstreckungsverfahren. Vor diesem Hintergrund ist Sportstech zuversichtlich, dass der versuchte Versteigerungstermin – ebenso wie jeder versuchte Privatverkauf – rechtlich scheitern wird.
Sportstech betrachtet die Handlungen von TRNR als Versuch, durch öffentliche Ankündigungen maximalen Druck auszuüben, ohne dass ein rechtlich konsistentes Vorgehen erkennbar ist. Sportstech lässt sich davon nicht einschüchtern und ist zuversichtlich – wie bereits in dem Eilverfahren bezüglich des Privatverkaufs gezeigt –, dass auch die versuchte öffentliche Versteigerung verhindert wird.
Zitat von CEO Ali Ahmad:
„Es ist ermutigend zu sehen, dass TRNR nun erkannt hat, dass ein Privatverkauf keine Option ist, und in diesem Punkt zurückgerudert ist. Ich bedauere, dass solche Verfahren notwendig waren, um Rechtssicherheit zu schaffen. Mit der gleichen Zuversicht gehen wir an die Verfahren bezüglich der angekündigten öffentlichen Versteigerung heran.“
In diesen Verfahren hat sich damit klar gezeigt, dass ein schneller oder sofortiger Zugriff auf Sportstech-Aktien über einen Privatverkauf nicht möglich ist. Weitere rechtliche Fragen im Zusammenhang mit TRNR bleiben Gegenstand andauernder Auseinandersetzungen.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand von Sportstech ist noch keine Klage an Sportstech zugestellt worden. Die von TRNR öffentlich erwähnten Klagen sind derzeit nicht anhängig. Sportstech betrachtet die angekündigten Maßnahmen mit Zuversicht. Alle notwendigen Schritte zur Wahrung seiner Rechte sind bereits eingeleitet.
Sportstech bleibt dennoch bereit, eine gütliche Einigung zu erzielen, und ist fest davon überzeugt, dass eine außergerichtliche Lösung erreicht werden kann. Andernfalls wird die Sache im Gerichtsverfahren geklärt.
Über Sportstech Brands Holding GmbH
Sportstech Brands Holding GmbH ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich Home-Fitness, Wellness und Lifestyle-Produkte mit einer starken Marktposition in Europa.
Pressekontakt
Sportstech Brands Holding GmbH
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