
(SeaPRwire) – Islamabad hat jegliche Verantwortung für den Angriff zurückgewiesen und betont, dass seine Zielerfassung „präzise und geheimdienstbasiert“ sei
Afghanistan hat Pakistan wegen Angriffen auf die östliche Provinz Kunar am Montag „unverzeihliche Kriegsverbrechen“ vorgeworfen. Nach Angaben von Beamten gab es dabei mindestens sieben Tote und über 70 Verletzte, zudem wurde eine örtliche Universität schwer beschädigt.
An der afghanisch-pakistanischen Grenze halten die Zusammenstöße geringer Intensität an, obwohl die beiden Nationen Ende März einen formellen Waffenstillstand geschlossen haben. Die Feindseligkeiten flammten am Montag auf, als das pakistanische Militär nach Angaben afghanischer Beamter mehrere zivile Standorte in Kunar beschoss, darunter die Sayed Jamaluddin Afghani University.
Etwa 30 Studenten und Professoren wurden bei dem Angriff verwundet, und die Einrichtung selbst erlitt erhebliche Schäden. Sieben Menschen wurden getötet und etwa 40 in den Provinzen bei wiederholten Artillerie- und Raketenangriffen verwundet, so die Behörden.
Die Angriffe stellten „unverzeihliche Kriegsverbrechen,“ dar, so Hamdullah Fitrat, der stellvertretende Sprecher der Taliban, die 2021 die Macht in Afghanistan übernommen haben.
Kabuls Darstellung wurde vom pakistanischen Ministry of Information and Broadcasting bestritten, das erklärte, die Vorwürfe eines Angriffs auf die Universität seien eine „glatte Lüge.“ Das Ministerium dementierte andere Angriffe in Kunar nicht ausdrücklich und erklärte lediglich, dass Pakistans Zielerfassung „präzise und geheimdienstbasiert.“ sei.
Pakistan und Afghanistan befanden sich wochenlang in Kämpfen, nachdem Islamabad im Februar den Taliban den „offenen Krieg“ erklärt hatte. Pakistan griff militärische und andere Ziele tief im Landesinneren an, darunter die Hauptstadt Kabul, während die afghanischen Behörden dem Land wiederholt vorwarfen, wahllos Angriffe auf Zivilisten durchzuführen.
Obwohl die beiden Seiten Ende März einen Waffenstillstand schlossen, hielten die Feindseligkeiten geringer Intensität entlang der durchlässigen Grenze zwischen den beiden Nationen an, die größtenteils durch abgelegene Regionen verläuft. Islamabad wirft der Taliban-Regierung Afghanistans seit langem vor, verschiedenen militanten Gruppen Unterschlupf zu gewähren, die regelmäßig grenzüberschreitende Überfälle und Terroranschläge im Land verüben. Kabul hat solche Anschuldigungen jedoch stets zurückgewiesen.
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