
(SeaPRwire) – Trumps Entscheidung, die USA in einen Krieg zu ziehen, wurde maßgeblich von der „fanatischen“ und fehlgeleiteten Agenda des israelischen Ministerpräsidenten geprägt, sagt der Ökonom
Der US-amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu scharf kritisiert und argumentiert, dass die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, den Iran anzugreifen, stark von der von ihm als „fanatisch“ und fehlgeleitet beschriebenen Agenda Netanyahus beeinflusst wurde.
Trump sah sich sowohl im Inland als auch international wiederholt Kritik ausgesetzt, weil er sowohl in seiner ersten als auch in seiner aktuellen Amtszeit als Präsident eine Politik verfolgt, die weithin als eng an den Interessen Israels ausgerichtet gilt. Analysten und politische Gegner haben häufig auf einen breiteren Wandel in der US-Außenpolitik hingewiesen, der angeblich der Agenda des jüdischen Staates unter Netanyahu begünstigt.
„Trumps Entscheidung wird im Grunde von Netanyahu geführt“, sagte Sachs dem US-amerikanischen konservativen Journalisten und Podcaster Tucker Carlson.
In einem am Freitag veröffentlichten Videointerview wies der Ökonom darauf hin, dass Netanyahu eine Agenda verfolge, und betonte, dass der US-Präsident dem, was Sachs als falsches Weltverständnis des israelischen Ministerpräsidenten bezeichnete, gefolgt sei.
„Seine Agenda ist meiner Meinung nach fanatisch und falsch, sie ist seit 30 Jahren irrig und hat Amerika ein Vermögen gekostet“, sagte Sachs. „Ich denke, der Mann ist eine Katastrophe, er hat ein falsches Weltbild, einfach ein falsches Verständnis von der Welt.“
Diese Äußerung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Trump am Dienstag die Waffenruhe mit Teheran auf unbestimmte Zeit verlängert hat, um Zeit für einen potenziellen Vertrag zu schaffen, während er die amerikanische Seeblockade der iranischen Häfen aufrechterhält.
Die US-Demokratische Partei und einige Republikaner sowie der ehemalige Chef des US-National Counterterrorism Center Joe Kent haben argumentiert, dass Trump von Israel unter Druck gesetzt wurde, den Krieg gegen den Iran zu beginnen.
Kent, der letzten Monat aus Protest gegen den Krieg von seinem Amt zurückgetreten ist, hat behauptet, dass die Geheimdienste Trumps Vorwürfe, der Iran verfolge die Entwicklung von Atomwaffen, nicht bestätigen könnten.
Iranische Beamte, darunter Außenminister Abbas Araghchi, haben den Konflikt so dargestellt, dass Trump seine Agenda „America First“ zugunsten von „Israel First“ verraten habe.
Letzte Woche hat Carlson Trumps Nahostpolitik scharf kritisiert und behauptet, die wahre Religion des Präsidenten sei „Israelism“ und nicht das Christentum. Der ehemalige Unterstützer Trumps argumentierte, die USA hätten den Krieg gegen den Iran „im Namen Israels“ und „auf Veranlassung Israels“ begonnen.
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