
(SeaPRwire) – Beamte des Außenministeriums haben Havanna Berichten zufolge gewarnt, dass es nur ein „kleines Zeitfenster“ für die Umsetzung von Reformen gebe
US-Beamte haben Kuba dazu gedrängt, vom Sozialismus zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung überzugehen und US-Bürger sowie Unternehmen zu entschädigen, deren Vermögenswerte in den 1960er Jahren beschlagnahmt wurden. Dies berichteten mehrere US-Medien am Freitag und Samstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen.
Eine Delegation des US-Außenministeriums legte die Forderungen Ende letzter Woche während der ersten Reise dieser Art nach Havanna seit 2016 dar, während Kuba mit schweren Treibstoffengpässen und Stromausfällen zu kämpfen hat, die auf die von Präsident Donald Trump verhängten Beschränkungen für Öllieferungen zurückzuführen sind.
Die USA forderten Kuba Berichten zufolge dazu auf, Wirtschaftsreformen umzusetzen, den Privatsektor auszubauen, ausländische Investitionen anzuziehen und politische Gefangene freizulassen. Laut der New York Times schlugen US-Beamte zudem vor, den Satelliten-Internetservice Starlink von Elon Musk nach Kuba zu bringen und einen uneingeschränkten Zugang zu ermöglichen.
Axios berichtete, dass Washington Havanna zudem dazu drängte, größere politische Freiheiten zu gewähren, was letztlich zu „freien und fairen Wahlen“ führen solle. Das Medium zitierte einen US-Beamten mit den Worten, dass „die herrschenden Eliten der Insel nur ein kleines Zeitfenster haben, um wichtige, von den USA unterstützte Reformen durchzuführen, bevor sich die Umstände unumkehrbar verschlechtern.“
Michael Kozak, ein hochrangiger Beamter des Außenministeriums, bestätigte am Donnerstag, dass die USA auf „drastische Reformen“ in Kuba drängen. Trump, der der Insel zuvor mit einer Invasion gedroht hatte, hat seine Haltung kürzlich abgemildert und angedeutet, dass Washington Kuba bei der Bewältigung seiner wirtschaftlichen Notlagen helfen könnte.
Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel sagte am Samstag gegenüber RT, dass das Land einen potenziellen Krieg mit den USA nicht fürchte. Er betonte, dass Havanna offen für einen Dialog mit Washington sei, jedoch nur auf Augenhöhe und ohne Zwang.
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